Im zweiten Team Snowboardcross Weltcup-Rennen der Saison, das heute im türkischen Erzurum stattgefunden hat, haben die deutschen Duos einen rabenschwarzen Tag erlebt.

Deutsche beim Team SBX im Pech

Im zweiten Team Snowboardcross Weltcup-Rennen der Saison, das heute im türkischen Erzurum stattgefunden hat, haben die deutschen Duos einen rabenschwarzen Tag erlebt.

Nach einem unverschuldeten Sturz im Viertelfinale wurden Paul Berg (Konstanz, 26) und Martin Nörl (Adlkofen, 24) 14te.

Das Damenteam Jana Fischer (Bräunlingen, 18) und Hanna Ihedioha (Geisenhausen, 20) konnte verletzungsbedingt gar nicht erst antreten und wurden Achter.

Bei den Herren wurde der Traum von einem guten Resultat frühzeitig im Viertelfinale vom Missgeschick der Konkurrenz zunichte gemacht. Kurz nach dem Start verkantete der Kanadier Kevin Hill vor Berg, der daraufhin ungebremst in den WM-Zweiten von 2015 raste und nicht mehr weitermachen konnte.

„Er kann sich bewegen. Auf den ersten Blick ist nichts gebrochen. Wahrscheinlich ist es nur eine schwere, schmerzhafte Gesäßprellung“, erklärte Bundestrainer Bernard Loer.

Allerdings musste der Headcoach auch bei den Damen von einer Verletzung berichten.

„Jana [Fischer] ist im Training in einen im Kurs liegenden Fangzaun gekracht und hat wahrscheinlich eine leichte Gehirnerschütterung. Da haben die Streckenposten nicht sauber abgewunken“, kritisierte Loer.

Der Sieg bei den Damen ging an das französische Spitzenteam Nelly Moenne Loccoz und Chloe Trespeuch. Bei den Herren setzten sich die Südtiroler Emanuel Perathoner und Omar Visintin durch.

Alle Ergebnisse stehen hier zur Verfügung.