Ramona Hofmeister schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs.

Hofmeister feiert zweiten Saisonsieg in Rogla | Quintett verpasst zweite halbe Olympia-Qualifikationsnorm

Ramona Hofmeister schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs.

Nur eine Woche nach ihrem ersten Weltcup-Sieg hat die 21-Jährige aus Bischofswiesen heute im zweiten Parallelriesenslalom von Rogla (SLO) nachgelegt.

Im Finale auf dem Jasa-Hang fuhr die in diesem Winter konstanteste deutsche Racerin vom Start bis ins Ziel hochkonzentriert und ließ ihrer Gegnerin Sabine Schöffmann (AUT) damit keine Chance.

„Ich kann es selber noch nicht fassen; der nächste Sieg und dieses Mal im Parallelriesenslalom. Ich freue mich tierisch. Gestern hat es nicht gereicht, weil ich aufgrund einer Trainingsverletzung unglaubliche Schmerzen im linken Fuß hatte. Ich habe dann mit Physio und ausruhen alles probiert, um wieder fit zu werden. Daher habe ich auch nicht geglaubt, dass ich heute Erste werden könnte. Das ist ein Wahnsinnsgefühl. Jetzt bin ich wirklich bereit für die Olympischen Spiele“, freute sich Hofmeister, die dank ihres Sieges im PGS Weltcup- sowie Gesamt Weltcup-Ranking auf Platz zwei vorrückte.

Für Pyeongchang 2018 sind Selina Jörg (Bad Hindelang, 29) sowie Carolin Langenhorst (Bischofswiesen, 21) ebenfalls qualifiziert, die heute bei den Damen neben Hofmeister den Sprung in die K.o.-Duelle geschafft hatten und am Ende Achte bzw. Elfte wurden.  

Patrick Bussler (Aschheim, 33), gleichermaßen für Südkorea gesetzt, platzierte sich als bester männlicher Vertreter auf Rang 16.

Amelie Kober (Fischbachau, 30), Melanie Hochreiter (Bischofswiesen, 21), Anke Wöhrer (Bernau, 32), Cheyenne Loch (Schliersee, 23) und Alexander Bergmann (Berchtesgaden, 30) hatten heute Vormittag die Finalduelle als 29te, 30te, 32te, 34te bzw. 28ter verpasst und so die zweite halbe nationale Qualikfikationsnorm verfehlt.

Die endgültige Entscheidung über den Snowboard Germany-Kader für die kommenden Winterspiele fällt am 23. Januar 2018 in der Nominierungssitzung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Die weiteren deutschen Racer platzierten sich wie folgt: Stefan Baumeister (Feldkirchen-Westerham, 24) wurde 23ter, Christian Hupfauer (Feldkirchen-Westerham 24) 44ter.

Der Sieg bei den Männern ging an Altmeister Benjamin Karl aus Österreich.

Der Alpin Snowboard Weltcup-Tross zieht nun weiter nach Bulgarien, wo vom 26. bis 28. Januar in Bansko zwei Parallelriesenslalom-Rennen auf dem Programm stehen.

 Alle Ergebisse stehen hier zur Verfügung.

 
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