Die deutschen Snowboardcrosser können mit breiter Brust zu den Olympischen Spielen reisen.

Berg und Nörl stürmen beim SBX Heimweltcup am Feldberg zu Platz drei und vier

Die deutschen Snowboardcrosser können mit breiter Brust zu den Olympischen Spielen reisen.

Im letzten SBX Weltcup vor Pyeongchang 2018 unterstrich das Team von Bundestrainer Bernard Loer mit zwei Finalteilnahmen beim Heimrennen am Feldberg seine starke Form in diesem Winter.

Paul Berg (Konstanz, 26) und Martin Nörl (Adlkofen, 24) reihten sich bei der Olympiageneralprobe im Hochschwarzwald nach einem packenden Kampf im Großen Finale der Männer hinter dem amtierenden Weltmeister Pierre Vaultier (FRA) sowie Michele Godino (ITA) als Dritter bzw. Vierter ein.

Eine Performance, die sich vor allem Berg nach seiner misslungen Qualifikation (Rang 30) nicht zugetraut hätte: „Ich bin mega zufrieden. Ich habe heute morgen mit dem Kurs wirklich Probleme gehabt. Ich bin immer in den Kurven weggerutscht, bin nicht vorwärts gekommen und habe gehadert. Es war ein richtiger Kampf, und ich bin sehr froh, dass es zum Podium gereicht hat.“

Um so mehr war das Top-Ergebnis wenige Tage vor dem Flug zum Großereignis noch einmal ein guter Motivationsschub zum richtigen Zeitpunkt: „Olympia ist ein neues Rennen, aber es war wichtig, dass ich hier noch einmal besser zurecht komme. Das ist fürs Gefühl sicher nicht schlecht“, so der Fünfte des Weltcup-Rankings.

Sein Teamkollege Martin Nörl war ebenfalls hochzufrieden, auch wenn am Ende nur wenige Zentimeter zum ersten Podestergebnis im Weltcup fehlten:

„Ich freue mich natürlich mega, dass es so gut gelaufen ist. Aber es ist schon schade, wenn man nicht aufs Podium kommt. Das gibt aber dennoch jede Menge Auftrieb, auch für Korea. Wir hatten wieder mega gute Bretter. Man hat gesehen, dass das ganze Team super drauf ist, auch wenn Konsti heute Pech gehabt hat.“

Konstantin Schad (Fischbachau, 30) war in seinem Viertelfinale nach einer Berührung mit dem zweifachen Weltmeister aus Australien Alex Pullin zu Sturz gekommen und beendete das Rennen als 13ter.

Die Deutsche Meisterin Jana Fischer (Bräunlingen, 18) war bereits in der Qualifikation ausgeschieden und wurde am Ende 25te.

Der Sieg bei den Damen ging wie bereits gestern an die Weltcup-Führende Michela Moioli (ITA), die sich im Finale gegen die Französinnen Charlotte Bankes, Chloe Trespeuch und Nelly Moenne Loccoz durchsetzen konnte.

Alle Ergebnisse stehen hier zur Verfügung.

 
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