Boardercrosser Konstantin Schad (Fischbachau, 30) hat mit einem zehnten Platz in Moskau seine derzeit gute Form unterstrichen, nachdem er bereits letzte Woche in Spanien das gleich Ergebnis erzielt hatte.

Schad Zehnter im Sprint-SBX von Moskau

Boardercrosser Konstantin Schad (Fischbachau, 30) hat mit einem zehnten Platz in Moskau seine derzeit gute Form unterstrichen, nachdem er bereits letzte Woche in Spanien das gleich Ergebnis erzielt hatte.

Im als Sprint-Snowboardcross ausgetragenen vorletzten Rennen der Saison erreichte auch Teamkollege Paul Berg (Konstanz, 26) das kleine Finale, stürzte aber im Kampf um die Positionen in der letzten Step-Down-Passage und wurde am Ende Zwölfter.

Allerdings überwog nach dem durchaus guten Ergebnis der deutschen Boardercrosser beim Gastspiel in der russischen Hauptstadt der Ärger.

Zwar hatten sich die deutschen Rider durch eine durchwachsene Qualifikation eine gute Gate-Wahl verbaut, doch der eigentliche Grund für hitzige Diskussionen im Anschluss an die K.o.-Runden war das schlecht funktionierende Startgate selber.

„Wir haben in der Quali Pech gehabt, weil wir im Schnee fahren mussten. Das ist zwar nicht tragisch, hätte aber besser laufen können“, erklärte Schad, der dann aber deutlicher wurde.

„Das Startgate hat sich ab dem Halbfinale nicht mehr korrekt geöffnet. Das habe ich klar spüren können. Es ist wirklich schade, dass es nicht fair zugeht, wenn man um die halbe Erde reist und man vor Ort keine wirkliche Lösung findet,“ ärgerte sich der erfahrene Snowboarder über die unverschuldet verpasste Chance auf ein besseres Resultat.

Zumal das Finale der Damen nach einem Protest des französischen Teams wiederholt worden war. Zwar setzte sich im Re-Run erneut Eva Samkova (CZE) durch, doch Nelly Moenne Loccoz (FRA) konnte sich auf Platz zwei vor Michela Moioli (ITA) verbessern.

Der Sieg bei den Männern ging an Alessandro Hämmerle (AUT), der vor Pierre Vaultier (FRA) und Omar Visintin (ITA) die Ziellinie nach 350 spannenden Metern überquerte.

Martin Nörl, der dritte Athlet von Snowboard Germany, der mit nach Russland gereist war, war in seinem Viertelfinale ausgeschieden und belegte schlussendlich Platz 17.

Die beiden frischgebackenen Olympiasieger Moioli und Vaultier sicherten sich als jeweils dritt- bzw. zweitplatzierter Snowboarder den SXB Weltcup-Titel bei nur noch einem ausstehenden Rennen vorzeitig.

Nach dem morgigen Team SBX-Event, bei dem Schad und Berg als heute top-platzierte Fahrer Snowboard Germany's vertreten werden, steht kommende Woche das Saisonfinale in der Schweiz auf dem Programm. In Veysonnaz wird wie in Moskau ein Einzel- sowie Teamrennen ausgetragen.

Ergebnisse

  • Endergebnis Damen
  • Endergebnis Herren
  • Finalbaum Damen
  • Finalbaum Herren
  • SBX Weltcup-Stand Damen
  • SBX Weltcup-Stand Herren
  • Alpin Snowboard Gesamt Weltcup-Stand Damen
  • Alpin Snowboard Gesamt Weltcup-Stand Herren
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