Anke Wöhrer beim Interview ©Bundespolizeisportschule

Bundespolizeisportschule Bad Endorf feiert Olympia-Medaillengewinner

PStS Stephan Mayer, Vize-Präsident der Bundespolizei Jürgen Schubert und DOSB-Präsident Alfons Hörmann ehren Olympioniken

13 Medaillen in der Athletenwertung bei den Olympischen Winterspielen von PyeongChang (Wiederholung des Medaillenrekords von Sotschi 2014), dazu noch 113 Weltcup-Podestplätze (davon 51 Weltcup-Siege) in der abgelaufenen Wintersportsaison, so lautet die sensationelle Sportbilanz der Bundespolizeisportschule Bad Endorf.

Bei der Saisonabschlussfeier ehrte vor kurzem der neue Parlamentarische Staatssekretär (PStS) beim Bundesminister des Innern, Stephan Mayer, die Olympia-Teilnehmer und -Medaillengewinner für ihre Erfolge in Südkorea. An seiner Seite waren vor über 200 geladenen Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft unter anderem auch der Vize-Präsident der Bundespolizei, Jürgen Schubert, der Präsident der Bundespolizeiakademie, Alfons Aigner, und der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann. Für die musikalische Umrahmung sorgte die „Combo“ des Bundespolizei-Orchesters München. 

Die großflächigen Portrait-Langbanner aller Olympiateilnehmer (professionelles Layout und Produktion FIMSt der BPOL), kombiniert mit einer professionellen Licht- und Akustik-Technik, verliehen der Sporthalle des Wintersportleistungszentrums ein festliches Flair. Dabei wurden die überdimensioalen Sportlergesichter mit „Eye Moves“ künstlerisch in Szene gesetzt.  Den bunten Mix aus Sport, Ehrungen und lockerer Moderation eröffnete der Leiter des Spitzensportzentrums, POR Thomas Leuthardt.

Im Anschluss daran wurde mit dem „brandneuen“ Imagefilm der Bundespolizeisportschule Bad Endorf der Startschuss zu dem überregional beachteten Sportevent abgegeben.

Der PStS Stephan Mayer überraschte die anwesenden Festgäste bei seinem „Olympischen Zahlen-Daten-Fakten Check“ mit großem sportlichen Insiderwissen. Bei seiner Festrede bezeichnete er die Spitzensportförderung der Bundespolizei zudem als unverzichtbaren Eckpfeiler des deutschen Spitzensports. „Das `Bad Endorfer Modell´ hat sich bestens bewährt, wir werden alles dafür tun, dass sich die bereits guten Rahmenbedingungen als Grundlage für die Erfolge der Athleten noch weiter verbessern“, betonte der Staatssekretär und schob das Versprechen nach, „mit dem gewünschtem Erweiterungsbau des Krafttrainings-Centers kann 2019 begonnen werden“. 

DOSB-Präsident Alfons Hörmann brach eine große Lanze für die Spitzensportförderung der Bundespolizei: „Wenn es dieses Duale System nicht schon gäbe, müssten wir es gemeinsam aus der Taufe heben“.

Vize-Präsident der Bundespolizei Jürgen Schubert bewertete die Olympischen Winterspiele von Südkorea als „Win-Win-Situation“ für die Bundespolizei. Die beginnt bei den Erfolgen unserer Athleten und endet bei den Kolleginnen und Kollegen, die den Schutz vom Deutschen Haus gewährleistet haben. Die folgende Sportlerehrung wurde in lockerer und legerer Art von Gerhard „Willi“ Willmann, Radio-Moderator des Bayerischen Rundfunks, moderiert. 

Die Sportlerinnen und Sportler schritten dann über einen „Roten Teppich“ zu den Ehrungen auf die Bühne.  Bei den diversen Interviewrunden ließ der Profi-Moderator die Athleten aus "dem sportlichen Nähkästchen" plaudern. Die Übergänge der einzelnen Ehrungsblöcke bildeten emotional aufbereitete Einspielungen von Fernseh-Mitschnitten der Olympischen Winterspiele 2018. Nach dem spektakulären Auftritt der Showtanzgruppe „Hurrikans“, mit sechs Meter hohen Menschen-Pyramiden samt atemberaubenden „Flugeinlagen“ startete die große „After-Show-Party“ mit den DJs der Rosenheimer „Police-Zone“, Maja und Oli. Das bunte „Stimmungsfeuerwerk“ nahm dann erst weit nach Mitternacht sein Ende.

 

Übersicht der Ehrungen „Teilnehmer und Medaillengewinner der Olympischen Winterspiele von PyeongChang“:

 

Rennrodeln

PHMin Natalie Geisenberger (Gold im Einzel und Gold im Team)

PHM Tobias Arlt, Doppelsitzer (Gold im Doppelsitzer und Gold im Team)

POM Johannes Ludwig (Gold im Team und Bronze im Einzel)

POM Sascha Benecken, Doppelsitzer (Bronze im Doppelsitzer)

PHM Felix Loch

 

Bob

POM Nico Walther, Pilot (Silber im Viererbob)

PM Francesco Friedrich, Pilot (Gold im Zweierbob und Gold im Viererbob)

PMAin Annika Drazek, Anschieberin

PMA Paul Krenz, Anschieber

 

Skeleton

PMAin Jaqueline Lölling (Silber im Einzel)

PMin Tina Hermann

PM Axel Jungk

 

Biathlon

PHM Arnd Peiffer (Gold im Sprint und Bronze mit der Staffel)

 

Ski Alpin

PMin Marina Wallner

 

Ski Cross

POM Paul Eckert

 

Skispringen

PMin Carina Vogt

PMA Markus Eisenbichler

 

Snowboard

POMin Anke Wöhrer

 

Eisschnelllauf

PHMin Judith Dannhauer

PMAin Michelle Uhrig

  

Short Track

PMin Bianca Walter

 

Nordische Kombination

PHM Björn Kircheisen

 

 

Hintergrundinformation:

Die Bundespolizei fördert in Bad Endorf bereits seit 1978 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler bei der Bundespolizeisportschule im so genannten „Endorfer Modell“. Dieses Modell verbindet die sportliche Förderung mit einer soliden Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst in der Bundespolizei. Derzeit werden bis zu 85 Sportlerinnen und Sportler in zwölf olympischen Wintersportarten betreut: Ski Alpin, Biathlon, Freestyle-Skicross, Nordische Kombination, Skispringen, Skilanglauf, Eisschnelllauf, Short Track, Bob, Rennrodeln, Snowboard und Skeleton. 

Die Spitzensportförderung durch die Bundespolizei verfolgt das Ziel, junge talentierte Sportlerinnen und Sportler in der Ausübung des Spitzensports zu för­dern und ihnen gleichzeitig eine dauerhafte berufliche Perspektive zu bieten. Nach Beendigung ihrer sportlichen Laufbahn stehen den Athletinnen und Athleten gute berufliche Entwicklungsmöglichkeiten im vielfältigen Aufgabenbereich der Bundespolizei offen. Hierzu zählen auch Aufstiegsmöglichkeiten in den gehobenen, später sogar in den höheren Polizeivollzugsdienst.