Während Snowboard Germany in Winterberg trotz der knappen Niederlage Jörgs einen starken Abschluss einer erfolgreichen Saison feiern durfte, verabschiedete sich mit Anke Wöhrer eine langjährige Teamkollegin von der großen Bühne des Weltcup-Zirkus.

Wöhrer sagt Servus

Während Snowboard Germany in Winterberg trotz der knappen Niederlage Jörgs einen starken Abschluss einer erfolgreichen Saison feiern durfte, verabschiedete sich mit Anke Wöhrer eine langjährige Teamkollegin von der großen Bühne des Weltcup-Zirkus.

Nachdem die 33-Jährige seit den Olympischen Spielen in Pyeongchang zunächst aufgrund ihrer Schwangerschaft und später nach der Geburt ihrer Tochter keine Rennen mehr bestritten hatte, beendete die Bayerin stilecht im Dirndl ihre herausragende Karriere.

14 Jahre nach ihrem Weltcup-Debüt in Winterberg, nach Olympia-Silber 2014, sechs Weltcup-Podestresultaten inklusive zweier Siege, schloss sich für Karstens mit Rang 36 im 96. Weltcup-Rennen der Kreis.

„Es war schön, alle noch einmal zu sehen, noch einmal vor so einer Kulisse zu fahren. Natürlich kämpft man mit der ein oder anderen Träne, wenn man weiß, dass es endgültig vorbei ist. Aber ich habe mich auch schon gut entwöhnt in den letzten Monaten“, so Wöhrer, die im April bei der Bundespolizei in Bad Endorf eine Stelle im administrativen Bereich antreten und parallel den B-Trainerschein machen wird.