Am kommenden Wochenende wird es für die deutschen Snowboarder das erste Mal in der neuen Saison ernst. Im italienischen Modena steht am Samstag, 2. November, ein Big Air Weltcup auf dem Programm, bei dem die deutschen Cracks erstmals testen können, was das intensive Training der Sommerpause gebracht hat.

Größtes deutsches Big Air-Aufgebot der Geschichte: Sextett startet in Modena

Am kommenden Wochenende wird es für die deutschen Snowboarder das erste Mal in der neuen Saison ernst. Im italienischen Modena steht am Samstag, 2. November, ein Big Air Weltcup auf dem Programm, bei dem die deutschen Cracks erstmals testen können, was das intensive Training der Sommerpause gebracht hat.

Insgesamt sechs deutsche Athletinnen und Athleten und damit so viele wie nie zuvor in der Geschichte des Big Air Weltcups stehen für das In City-Event in der norditalienischen Universitätsstadt in den Startlöchern, nachdem das Team die lange Reise zum Big Air Weltcup-Opener Anfang August in Cardrona, Neuseeland, ausgelassen hatte.

Gute Erinnerungen an den Contest, der auch in diesem Jahr Teil des ModenaFiere Skipass Wintersport und Tourismus-Festivals ist, hat Nadja Flemming. Die 23-Jährige, vor einem Jahr noch als Solistin in Italien Teil des starken internationalen Felds, sicherte sich damals mit Rang zehn ihre erste Top-10-Platzierung im Weltcup.

Und auch 2019 hofft die Riderin vom WSV Röhrmoos auf ein ähnlich gutes Resultat. Neben Flemming werden zudem Top-Talent Annika Morgan (Mittenwald, 17, WSC Blaues Land/SC Mittenwals) sowie das Männer-Quartett Leon Gütl (Großgmain, 18, WSV Bischofswiesen), Noah Vicktor (Freilassing, 18, WSV Bischofswiesen), Moritz Breu (Nördlingen, 16, RSSC Nördlingen) und der von einem Syndesmosebandriss wiedergenesene Leon Vockensperger (Schechen, 20, SC Rosenheim) den Rampenkicker in Angriff nehmen.

„Wir sind motiviert für die neue Saison, zumal es in Modena das erste Mal ist, dass so viele Deutsche bei einem Big Air Weltcup starten“, freut sich Freestyle-Trainer Friedrich May, der unterstreicht, dass das große deutsche Aufgebot um so beachtenswerter sei, nachdem die FIS den Zugang zu den Freestyle Weltcups immer strikter handhabt und man sich die einzelnen Startplätze nur durch gute Leistungen erfahren kann.

Von daher zeige das Snowboard Germany-Aufgebot des kommenden Wochenendes, „dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn sich viele erst einmal im Weltcup-Geschehen positionieren müssen. Wenn man aus der zweiten Liga kommt, ist man nicht gleich der FC Bayern“, so May.

Die Qualifikation startet ab 10:00 Uhr vormittags. Die Finaldurchgänge beginnen um 18:30 Uhr. Das Finale ist live auf dem Eurosportplayer zu sehen.