Stefan Baumeister wird Dritter

Snowboard-Showdown in Bad Gastein: Ramona Hofmeister gewinnt gegen Ester Ledecka, Stefan Baumeister wird Dritter Folge

Wer soll Ramona Hofmeister schlagen? Auch die vermeintlich beste Raceboarderin der vergangenen Jahre, Ester Ledecka, kann die 23-Jährige vom WSV Bischofswiesen nicht stoppen. Sie setzt sich im Finale des Parallel Slaloms von Bad Gastein gegen die tschechische Ausnahmefahrerin durch, die diese Saison ausschließlich im Ski-Weltcup am Start war. Für Ramona Hofmeister ist es der vierte Sieg in Folge. Teamkollegin Carolin Langenhorst (WSV Bischofswiesen) wird starke Vierte. Aber auch die Männer von Snowboard Germany trumpfen beim Night Event im Salzburger Land auf: Stefan Baumeister (SC Aising-Pang) holt sich als Dritter den ersten Podestplatz der Saison.

Ramona Hofmeister: „Langsam fehlen mir die Worte. Wahnsinn. Heute war es nicht leicht zu fahren. Bei der Besichtigung dachte ich: ,Erstmal safe runterkommen ‘. Im Rennen habe ich gemerkt, heute könnte auch im Parallel Slalom was gehen. Und dann das Finale gegen Ester (Ledecka). Das war mein Traumfinale. Ich brauche noch ein bissal, bis ich das realisiere.“

Paul Marks, Disziplin verantwortlicher Race: „Erster, Dritter, Vierter: Einfach super. So kann es weitergehen. Das ist cool. Das ist eine richtig starke Teamleistung und Ramona hat mit diesem Sieg gezeigt, dass sie im Moment die Stärkste der Welt ist. Ich freue mich, dass Ester (Ledecka) wieder zurück ist und dass dieser Zweikampf weiter geht.

Stefan Baumeister: „Bad Gastein ist fast schon mein Lieblingshang. Ich stehe hier zum zweiten Mal auf dem Podium und auch im Team hat‘s immer gut funktioniert. Der Kurs war schwierig, die Piste super präpariert. Es hat richtig Spaß gemacht, heute zu fahren.“

Melanie Hochreiter holt sich nach Platz vier vergangenes Wochenende in Scuol als Zehnte einen weiteren Top-Platz. Weltmeisterin Selina Jörg (SC Sonthofen) hingehen verpasste als 17 knapp den Sprung ins Finale der besten Sechzehn. Bei den Männern belegen Elias Huber (SC Schellenberg) und Yannik Angenend (FC Lengdorf ) die Plätze 21 und 48.

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